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Schloss Ortenburg
Grund- und Ortsherren von Ortenburg waren die Ortenburger Grafen, die im Hochmittelalter ihren Machtbereich auf einen großen Teil Ostbayerns erstrecken konnten. Ihr Besitz reichte von der Oberpfalz ins Brixental in Tirol und vom Chiemsee bis zur südböhmischen Grenze.
Graf Joachim von Ortenburg führte im Jahre 1563 in seiner Grafschaft die Reformation ein und kam dadurch in langjährigen Zwist mit dem Herzog Albrecht von Bayern. Durch Urteil des Reichskammergerichts Speyer im Jahre 1573 wurde die damals umstrittene Reichsunmittelbarkeit der Grafschaft Ortenburg bestätigt und damit der Bestand des evangelisch-lutherischen Bekenntnisses gesichert.
Seit 1972 ist das Schloss Ortenburg mit einem Teil der Gründe im Besitz der bürgerlichen Familie Heinrich Orttenburger, mit deren Unternehmungsgeist und öffentlicher Hilfe beachtliche Renovierungen zustande kamen.
Der Stammsitz der Grafen von Ortenburg präsentiert sich heute mit einem herrlich restaurierten Renaissance-Innenhof mit den Arkaden, der 1576 vollendet wurde.
Das Burgschloss beherbergt heute ein Heimatmuseum in 14 Räumen.
Hier erwartet Sie:
- der herrlich restaurierte Renaissance-Innenhof
- die in allen Kunstführern erwähnte Renaissance-Holzdecke
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eine sehenswerte Folterkammer
- eine Glaswerkstätte
- alte Möbel, Bücher, Stickereien
- bäuerliche Handwerksgeräte
- schmiedeeiserne Exponate
- Stiche von Wening
- Urkunden
- Sonderausstellungen und vieles mehr
Anmeldungen für Gruppen:
Fam. Orttenburger, Tel. 08542/8984060 |
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Schloss Ortenburg
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Renaissance-Innenhof mit den Arkaden
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Renaissance-Holzdecke
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Folterkammer
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